Fauna und Flora

In den Biotopen von Georgioupolis wurden bis heute 174 Vogelarten registriert: einige leben und brühten hier ganzjährlich, andere rasten während ihres Durchzugs und andere überwintern hier. Vögel wie Kraniche, Kormorane, Schwäne, Wildenten, Rotkehlchen, Bachstelzen und Greifvögel treffen aufeinander sowohl an den Flussmündungen, als auch am Strand oder am See, und bieten somit Gelegenheit zur Beobachtung bieten. Viele gelten als selten und weltweit als bedrohte Art, wie z.B. die Moorente (Anytha nyroca), die Rohrdommel (Botaurus stallaris), der Großgefleckte Adler (Aquilla clanga) und der Eleonorenfalke (Falco eleonorae). Ebenfalls lebt in der Gegend die Art der Leopardnatter (Elaphe situla), die Wasserschildkröte Mauremys caspica, die Meeresschildkröte Caretta Caretta und die Mittelmeerrobbe Monachus monachus.

In der Umgebung treffen ca. 400 verschiedene Pflanzenarten aufeinander. Charakteristisch sind Korbweide, Kerneseiche, Oleander, die Myrthe, das kretische Veilchen, die wasserlebenden und –aufnehmenden Pflanzen der Flüsse und des Sees, wo kammförmiges Laichenkraut (Potamogeton pectinatus) und Ammophyle, wie die empfindliche Sandlilie, die die unendliche Küste schmückt. Einzigartig, wahrscheinlich auf ganz Kreta, ist der Eichenwald, dessen örtliche Bezeichnung "Azilakas" lautet.

Ein alt eingesessener Wald, der sich für lange Spaziergänge zu allen Jahreszeiten anbietet.

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